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Freitag, 23. März 2012

„Wasser-Wege“ – ein Geocache-Projekt im Unterrichtsfach „Medien und Kommunikation“

Das Warten hat sich gelohnt! Die Projektgruppe aus Oppenheim schafft es  unter die besten 10 Projekte. Insgesamt haben 94 Gruppen und 1600 Jugendlich an dem Projekt „Entdecke die Vielfalt“ der „Deutschen Bundesstiftung Umwelt“ in Kooperation mit der BUNDJugend, der DLRGJugend und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald teilgenommen.
Maren Risch von medien+bildung.com hat im vergangen Jahr mit zwei Projektgruppen an dem Geocache-Projekt teilgenommen und wurde jetzt ausgezeichnet.
Die Oppenheimer Schülerinnen und Schüler haben die Wettbewerbsteilnahme genutzt, um ihr Können und ihre Kreativität bei Verstecken des Geocaches unter Beweis zu stellen. Ihre Mühe wurde belohnt.
Statt einen Cache zu verstecken durfte die Gruppe nun selber suchen! Im Rahmen des Unterrichtsfaches „Medien und Kommunikation“ wurde ein weiterer Cache gesucht! Diesmal waren Schokolade, Geschenke und eine Urkunde versteckt. Die Überraschung war also groß unter den Schülern und Stolz über die gelungene Arbeit war zu spüren!
„Die digitale Schnitzeljagd hat mir sehr viel Spaß gemacht, ich hoffe wir können in Zukunft öfter solche Projekte machen“, verriet uns Tim  nach dem Unterricht.
Die Klasse hat die Aufgabe mit GPS-fähigen Handys einen Schatz zu finden. Untermalt wurde die Stunde durch das Thema „Entdecke den Frühling“. Ausgestattet mit Kameras und Handys, machten sich die Schüler/-innen auf die Suche nach der richtigen Route und tollen Aufnahmen, mit dem sie den Frühling einfangen konnten. Dabei sind schöne Bilder von blühenden Blumen, Marienkäfern und frischem Grün entstanden. Der Fachlehrer Herr Kloos freut sich, dass der Einsatz neuer Medien die Schüler so sehr motiviert und zum Mitmachen bewegt.
Die Teilnahme an dem Wettbewerb und die Aktivitäten mit Handys „an der frischen Luft“ sind für alle Beteiligten eine neue und interessante Erfahrung gewesen, da sind sich alle
einig.
Weitere Anregungen zum Einsatz des Handys im Unterricht hat medien+bildung.com in Buchform herausgegeben:
Katja Friedrich, Ben Bachmair, Maren Risch (Hrsg.)
Mobiles Lernen mit dem Handy: Herausforderung und Chance für den Unterricht
Beltz Verlag, Weinheim und Basel, 2011
ISBN 978-3407627650

Mittwoch, 21. September 2011

SMART notebook - Perfekt für die Darstellung von Realobjekten im Unterricht

Egal um welchen Fachbereich es sich handelt, wenn es um die plastische Darstellung von Realobjekten im Unterricht geht, gibt es zur Zeit keine bessere mediale Möglichkeit als den Einsatz von interaktiven Whiteboards. Christian Gottas (m+b.com Mainz) ist dabei insbesondere von SMART Boards und der entsprechenden Tafelsoftware begeistert!
Hier lassen sich auf einfache Weise kostenlose dreidimensionale Bilder aus dem Internet integrieren und frei bewegen. Die Darstellung von dreidimensionalen Objekten bietet verschiedene Vorteile. Zum einen lassen sich die Objekte maximal vergrößern und aus beliebiger Blickrichtung betrachten. Zum anderen ist es möglich, Objektteile mit verankerten Punkten zu versehen, die die Schüler/innen wahlweise mit Text oder ergänzenden Bildern beschriften können.
Zudem lassen sich zur besonderen Visualisierung bestimmter Punkte auch andere nützliche Tools wie Spotlights oder Kamerafahrten an dem Objekt generieren.
Eine bessere Art der Darstellung für Schüler/innen wie hier im Beispiel, erreicht man nur in dem der  Lehrer einen Motorblock im Klassenraum aufhängt und alle am Objekt selbst lernen. Außerdem lassen sich ergänzende Texte, Bilder, Filme zeitgleich aus dem Internet abrufen und in die Demonstration einbauen.

Donnerstag, 9. Juni 2011

Mal ein Buchtipp: „Mit Whiteboards unterrichten“ von Jürgen Schlieszeit

Jürgen Schlieszeit legt mit seinem Buch ein hervorragendes Instrument für den Einstieg und die Übersicht im neuen Feld dieser digitalen Technik vor. Gerade der gute didaktische Aufbau des Buches in acht Themenbereiche bietet Einsteigern und Verantwortlichen, die die Anschaffung eines interaktiven Whiteboards erwägen einen sehr guten Einblick in die neue Technik sowie deren Handhabung und Funktionalität.
Logisch und nachvollziehbar werden Schritt für Schritt digitale Werkzeuge (Tools) und Arbeitstechniken vorgestellt, ohne dass der Leser von vornherein überfrachtet wird.
Die große Stärke dieses Buches liegt darin, dass es einen allgemeinen Einblick in Methoden und Techniken im Umgang mit interaktiven Whiteboards gibt und sich dabei nicht auf einen der Hersteller und dessen Software beschränkt. Vielmehr stellt der Autor  die einzelnen Produkte und deren Möglichkeiten in ihrer Gesamtheit vorstellen.
Doch auch für bereits aktive und fortgeschrittene Nutzer hält das Buch nützliche Tipps für den Umgang und Anregungen für die Praxis bereit. Zudem versteht es der Autor, didaktische Schritte und angebotene Tools kritisch zu beleuchten. Die eigene Praxis kann mit diesen Tipps reflektiert verbessert werden.
Wer allerdings hofft in diesem Buch einen Masterplan für seine Unterrichtsgestaltung zu finden oder gar fertige Unterrichtskonzepte zu speziellen Themen oder Fächerbereichen, wird leider enttäuscht.
Insgesamt können wir das Buch als wichtige Lektüre zur Einarbeitung in die Nutzung des interaktiven Whiteboards nutzen.

Das Buch "Mit dem Whiteboard unterrichten" ist im BELTZ Verlag erscheinen und kostet 24,95 Euro.

Rezension: Christian Gottas
Christian Gottas und Maren Risch sind bei medien+bildung.com gGmbH im Regionalbüro Mainz tätig. Das Whiteboard ist Bestandteil ihrer medienpädagogischen Arbeit an Ganztagsschulen in RLP. Sie führen Whiteboard-Schulungen für Lehrer/innen durch.

Montag, 8. November 2010

Elfchen goes Handyfoto @ Nieder-Olm

Elfchen schreiben kennen die meisten Schüler aus dem Deutschunterricht. Doch zu den Elfchen eine Fotoreihe zu schießen ist  für alle Schüler/innen eine neue Erfahrung!
Also: in der Gruppe ein Elfchengedicht verfassen und anschließend entsprechende Bilder dazu "knipsen". Das  interaktive Whiteboard diente uns hierzu als Projektionsfläche, an dem die Fotos präsentiert werden - dazu wird das Elfchen verlesen!


Morgen geht’s mit den Elfchen weiter: Dabei wird es besonders spannend, da uns ein Kamerateam vom ZDF über die Schulter schaut. Wir werden berichten! Dran bleiben!

Neu: Wir sind wieder in Nieder-Olm!

Manchmal dauert alles länger! Es ist halt Technik im Spiel!
Für die Unterrichtsplanung ist es hilfreich "Zeitpuffer" einzuplanen.
Diese Stunden vervollständigen wir die Interviews und drehen letzte Sequenzen!
Wer zuerst fertig ist darf noch praktische Übungen am interaktiven Whiteboard machen! Hier ist es sinnvoll, dass alle Schüler/innen immer wieder das Kalibrieren des Boards üben.
Auch hier macht Übung den Meister/ die Meisterin! Der digitale Stift ist noch anders als Kreide und reagiert nicht immer wie gewünscht!

Das Whiteboard wird zum Sichten der Videos "nur" als Beamer benutzt! Dennoch ist es faszinierend für die Gruppe! Das "frische" Interview kann direkt gezeigt werden! Und beurteilt! ; )

Freitag, 10. September 2010

Beispiel Medien-Vertrag: "Handy-Knigge" (Oppenheim)

Diese Vorlage (Download) ist ein Beispiel für einen sog. „Medien-Vertrag“ und kann bei Bedarf im Unterricht eingesetzt werden, wenn mit Handys und/oder Whiteboard gearbeitet wird. Die Schüler/innen sollen sich den Vertrag durchlesen, gemeinsam Punkt für Punkt diskutieren, verstehen und gegebenenfalls noch gemeinsam für sie wichtige Regeln hinzufügen. Auf diese Weise entstand auch dieser Vertrag aus einer ursprünglichen Version, die nur aus den ersten drei Regeln bestand.
Der Vertrag soll von jedem/r Schüler/in unterschrieben werden, sodass die allgemeine Gültigkeit des Vertrags von allen Schüler/innen anerkannt wird. Eine Kopie kann in der Klasse aufgehängt werden, die Schüler/innen erhalten ebenfalls eine Kopie. Auch Eltern können bei Bedarf in den Vertrag mit einbezogen werden. Weitere Anregungen für Klassenverträge hat klicksafe.de erarbeitet.

Freitag, 3. September 2010

Der Selbstversuch im Praxistest (Oppenheim)

Die Förderung von Medienkompetenz kommt auch in rheinland-pfälzischen Schulen an. Aktuell werden viele Schulen im Rahmen des 10-Punkte-Programms "Medienkompetenz macht Schule" mit interaktiven Whiteboards ausgestattet. Die Landesregierung geht mit Neuen Medien in der Bildung bewußt auf die gesellschaftlichen, technischen und sozialen Veränderungen in der Gesellschaft ein. Medienbildung bzw. altersgerechte Medienkompetenz stellt dabei eine entscheidende Grundlage für das lebenslange Lernen dar. Auch in der Schule wird ein Anfang gemacht!

Die Bedienerfreundlichkeit ist bei interaktiven Whiteboards sicher gegeben, aber auch hier sind die ersten Schritte holprig!
Um Whiteboards also nicht nur im Klassenzimmer zu haben, sondern didaktisch sinnvoll für den Unterricht zu nutzen müssen sich Schüler/innen wie Lehrkräfte an das neue Unterrichtswerkzeug gewöhnen und auch hier Schritt für Schritt gemeinsam lernen.

Der hier gestartete Selbstversuch beschreibt mit den nächsten Einträgen die Erfahrungen mit dem interaktiven Whiteboard im Unterricht!
Wir sind gespannt!